Fabian Scheuerlein

Sänger

„Lass uns reden über mich“ Mit dieser Zeile aus dem Song „Über mich“ lädt Fabian Scheuerlein die Zuhörer augenzwinkernd dazu ein, sich doch mal etwas näher mit ihm zu befassen. Und ziemlich schnell merkt man, dass sich das auch lohnt, denn er hat was zu sagen und zu singen.

Bereits mit acht Jahren beginnt Fabian Scheuerlein Klavier zu spielen, wobei er seine Lehrer zur Verzweiflung treibt, weil er nur selber komponieren möchte. Schon bald kommt die Gitarre hinzu, ein Instrument, das er leidenschaftlich und zunehmend virtuos beherrscht. Auch die Liebe zum eigenen Gesang und erste Eigenkompositionen folgen rasch. Inspiration für seine Songs holt sich der junge Franke an der Ostsee in Hamburg oder auf Fehmarn, seiner – wie er bekennt –zweiten Heimat.

Die Leidenschaft gerade für die deutsche Pop- und Jazzmusik und die Chansons hat ihn dazu bewegt, deutschsprachige Lieder zu schreiben. Fabian Scheuerlein fühlt sich wohl im Gypsy-Jazz und im Swing, aber auch die Nähe zum Pop und zur Ballade ist spürbar. Kein Wunder, denn aufgewachsen ist er mit „Peter und der Wolf“, den Balladen Schillers, den Chansons eines Reinhard Mey und den amüsanten Wortspielen in den Songs einer Annett Luisan oder eines Roger Ciceros.

Gerade deshalb ist es ein besonderes Glück, dass es ihm gelungen ist, den angesagten Hamburger Komponisten, Musikproduzenten und Songtexter Frank Ramond (Songtexter u. a. für Ina Müller, Annett Louisan und Roger Cicero), auf sich aufmerksam zu machen und für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Jetzt hat Frank Ramond neue Texte verfasst, die Fabian Scheuerlein auf den Leib geschrieben zu sein scheinen und die der junge Komponist und Musiker bereits in eingängige Songs umgesetzt hat. Der virtuose Komponist setzt auf ein musikalisches Zusammenspiel akustischer Instrumente wie Akustikgitarre, Kontrabass, Drums, Piano und Geige – purer GipsySound, der ins Ohr geht und im Kopf bleibt.

Neben Frank Ramond ist auch der Hamburger Produzent Sven Bünger ( Johannes Oerding, Ulrich Tukur, Anna Depenbusch) mit im Boot. Seit Anfang des Jahres arbeiten die drei zusammen an einem neuen Album und haben sich dafür auch die Hilfe von renommierten Musikern (u.a. Hardy Kaiser, Ulrich Rohde, Anne de Wolff) geholt, die Ramonds Texten und Scheuerleins Kompositionen Leben eingehaucht und so den Songs zu noch mehr Tiefe verholfen haben. Und das verspricht viel Wortwitz und Melancholie, Musik, die swingt, nachdenklich macht und zum Lachen bringt, alles schnörkellos mit dem gefühlvoll angerautem Gesang Fabian Scheuerleins dargeboten.